Kooperationspartner

Gesunder Start ins Leben

Dipl. oec. troph. Nicole Rehrmann

UGB-FachberaterInnen für Säuglings- und Kinderernährung unterstützen dabei, den Nachwuchs von Anfang an richtig zu versorgen. Die Nachfrage nach kompetenter Beratung ist groß und so haben bereits über 140 Fachkräfte die Ausbildung absolviert, um ihr Wissen an Eltern, Schulen, Kindergärten und andere mehr weiterzugeben.

 

Seit dem Jahr 2000 bietet die UGB-Akademie die Ausbildung zur FachberaterIn für Säuglings- und Kinderernährung an. Kinderkrankenschwestern, Hebammen, aber auch Gesundheitstrainer, Diätassistenten und Ernährungswissenschaftler nutzen die zusätzliche Qualifikation, um ihr Wissen auf den aktuellsten Stand zu bringen, sich zu spezialisieren oder zum Wiedereinstieg in den Beruf. Die Kinderkrankenschwester Elisabeth Spieker-Hofmann hat die Entscheidung nicht bereut: "Der UGB bildet fachlich

fundiert aus. Und im Vergleich zu anderen Institutionen arbeitet er auch wirklich unabhängig von Produkten oder Werbeeinflüssen."

Gemeinsame Kost statt Extrawürste

Die Teilnehmer erfahren in fünf Seminaren, was zu einer kindgerechten Ernährung gehört. Die Ausbildung schließt mit der Prüfung zur FachberaterIn für Säuglings- und Kinderernährung UGB ab. Wie es gelingt, Kinder von klein auf gesund zu ernähren, zeigt die langjährige UGB-Dozentin Edith Gätjen in zwei Seminaren zu Theorie und Praxis. Die Oecotrophologin und vierfache Mutter stellt in ihren Seminaren das Konzept der familienorientierten Ernährung in den Mittelpunkt. "Es ist mir wichtig, alle Familienmitglieder an einen Tisch zu holen," erläutert Gätjen. "Industrie und Werbung wollen uns weismachen, dass gerade Säuglinge und Kleinkinder etwas anderes brauchen als der Rest der Familie." Ein extra Junior-Menü für den Nachwuchs ist aber unnötig. Wenn das Mittagessen nur wenig Salz und Gewürze enthält und entsprechend zerkleinert wird, ist es für den Nachwuchs viel besser geeignet. Kinderlebensmittel hält die Dozentin aus diesem Grund für überflüssig. Sie trennen nicht nur die Familie am Tisch, sondern sind in der Regel auch zu süß, zu fett und überteuert. Die angehenden FachberaterInnen lernen daher, wie Eltern das Essen altersgerecht abwandeln können, damit alle in der Runde mitessen können.

Gemeinsam mit den Teilnehmern kocht Edith Gätjen im Praxisseminar gibt es hier.