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Label für Tierschutz

Im Durchschnitt isst jeder Deutsche in seinem Leben 1.094 Tiere, verteilt auf 4 Rinder, 4 Schafe, 12 Gänse, 37 Enten, 46 Schweine, 46 Puten und 945 Hühner. Die meisten dieser Tiere haben unter den kritischen Bedingungen der Massentierhaltung zu leiden. Einige Tierhalter engagieren sich jedoch für den Tierschutz und schaffen Bedingungen, die über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehen. Damit Verbraucher Fleisch und Fleischerzeugnisse aus tiergerechter Haltung besser erkennen können, hat der Deutsche Tierschutzbund ein neues Tierschutzlabel entwickelt

Um bereits erste Verbesserungen im Tierschutz anzuerkennen, gibt es das Siegel auch als Einstiegsstufe. Mit der Premiumstufe können sich dann alle Betriebe mit weitergehendem Tierschutz auszeichnen lassen. Die Richtlinien des Tierschutzbundes verlangen mehr Platz pro Tier, tiergerechtere Stallbeschaffenheit, Beschäftigungs- und Auslaufmöglichkeiten für die Tiere, kürzere Tiertransporte und eine zuverlässige und schnelle Betäubung. Ein Kastrieren männlicher Ferkel darf nur unter Betäubung erfolgen, die Schwänze dürfen nicht kupiert werden. Großindustrielle Tierhalter bekommen das Label nicht, denn es gelten Bestandsobergrenzen und Gentechnik ist ausgeschlossen. Zunächst ist das Label nur für Produkte von Masthühnern und Mastschweinen verfügbar. Wer jetzt schon Fleisch und Fleischprodukte aus artgerechter Tierhaltung kaufen will, sollte zu Bioprodukten greifen. Die Tierhaltungsstandards der Bio-Verbände entsprechen ungefähr denen der Premiumstufe des Tierschutzlabels.

Foto: Deutscher Tierschutzbund



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