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Nordic Walking - Stock für Stock fit

Längere Tage und blauer Himmel locken auch den letzten Wintermüden vom Sofa herunter. Bewegung an frischer Luft ist jetzt angesagt. Wer dabei gleich etwas für seine Ausdauer tun möchte, sollte es einmal mit Nordic Walking versuchen. Das Laufen mit Stöcken ist für alle geeignet, die sich beim Walken oder Spazierengehen zu wenig gefordert fühlen und die Joggen zu stark belastet. Viel Spaß beim Schwingen der Stöcke.

Das Material

Neben stabilen Jogging- oder Walkingschuhen benötigen Sie spezielle Nordic-Walking-Stöcke. Sie sind idealerweise stabil, leicht und sorgen für sicheren Halt. Längenverstellbare Stöcke vibrieren beim Gebrauch häufig und sind daher nur zweite Wahl. Gute Stöcke sind mit einer Hartmetallspitze für festen Halt auf weichem Untergrund ausgestattet. Zusätzliche Gummiaufsätze können zur Dämpfung auf Asphalt übergestülpt werden. Die Stocklänge ist richtig, wenn beim Aufstellen der Stöcke Ober- und Unterarm einen rechten Winkel bilden.

Die Technik

Die Technik des Nordic Walking ist vergleichbar mit der des Skilanglaufs. Arme und Beine schwingen gegengleich, also diagonal, nach vorne. Zum Einstieg lassen Sie die Stöcke zunächst erst einmal hinter sich über den Boden schleifen, bis Sie einen gleichmäßigen Laufrhythmus gefunden haben. Dann führen Sie einen Stock mit der Armbewegung nah am Körper nach vorne und stemmen ihn auf Höhe der gegenüberliegenden Ferse in den Untergrund. Schieben Sie anschließend mit leichtem Druck den Arm weit nach hinten. Beim Nach-hinten-Schwingen der Arme sollten Sie die Hände öffnen, damit sie nicht verkrampfen. Die Schlaufen um die Handgelenke halten die Stöcke.

Der Nutzen

Nordic Walking trainiert die Ausdauer, fördert die Koordination und baut Muskeln auf. Im Vergleich zum einfachen Walken oder Joggen wird durch den kraftvollen Einsatz der beiden Stöcke auch die Oberkörpermuskulatur trainiert. Gleichzeitig schonen die Stöcke die Knie- und Fußgelenke sowie die Wirbelsäule. Daher ist diese Sportart auch für Menschen mit Übergewicht, Rücken- oder Gelenkproblemen geeignet. Damit die Ausdauer optimal trainiert wird, ist die richtige Trainingsintensität entscheidend. Ein verlässlicher Anhaltspunkt ist die Atmung: Das Tempo stimmt, solange Sie sich noch problemlos unterhalten können.

Foto: jürgen.heimerl/pixelio.de