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Trans-Fettsäuren aus dem Weg gehen

Kaffeestückchen, Kuchen, Kekse, Pommes Frites und Knabbergebäck weisen teilweise hohe Gehalte an schädlichen Trans-Fettsäuren auf. Eine zu hohe Aufnahme kann das Herz-Kreislauf-System schädigen. Ein Blick aufs Etikett lohnt sich.

Trans-Fettsäuren lassen das schlechte LDL-Cholesterin ansteigen und verringern gleichzeitig das gute HDL-Cholesterin. Damit steigt das Risiko, an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erkranken. Nach einer Untersuchung der Universität Jena ist der Gehalt an Trans-Fettsäuren in Lebensmitteln in den letzten Jahren zwar gesunken, in einigen stecken aber immer noch sehr hohe Mengen, insbesondere in Back- und Süßwaren. Transfettsäuren entstehen insbesondere bei der Härtung pflanzlicher Öle. Gehärtete Fette werden von der Lebensmittelindustrie vor allem zum Frittieren und zur Herstellung von Backfetten verwendet. Während die Hersteller von Knabbergebäck und Pommes frites weitgehend auf ungehärtete Fette ausgewichen sind, wird bei Gebäck immer noch gehärtetes Fett eingesetzt. Wieviel Trans-Fettsäuren ein Produkt enthält, ist für den Verbraucher leider nicht zu erkennen. Die einzige Orientierungshilfe bietet der Hinweis „gehärtete Fette“, der auf dem Etikett angegeben werden muss. Bei losem, in der Bäckerei angebotenem Gebäck und an der Pommesbude sollten Sie nach der Zutatenliste bzw. dem verwendeten Frittierfett fragen.

Foto: artemtation/pixelio.de