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Kochen im September: Pastinaken-Senf-Suppe

Sie sehen aus wie Möhren, die keine Farbe abbekommen haben. Zugegeben, die hellen Pastinaken kommen etwas blass daher, umso überraschender ist ihr kräftiges, ganz eigenes Aroma. Es passt hervorragend in die Gemüsesuppe, darf im Linseneintopf nicht fehlen und gibt auch dem Sonntagsbraten den richtigen Kick. Durchs Kochen, Braten und Dünsten wird das preiswerte Wurzelgemüse recht süß und ist daher auch bei Kindern beliebt, beispielsweise in Möhren-Pastinaken-Puffern oder als Backofengemüse mit Dip.

Jetzt werden die Wurzeln frisch aus der Erde gezogen und sind besonders knackig; ideal um daraus einen frischen Salat zu zaubern. Am besten schmecken rohe Pastinaken, wenn sie fein geraspelt und mit säuerlichen Äpfeln oder Orangen kombiniert werden. Unsere Pastinaken-Senf-Suppe ist ein Rezept nach der Traditionellen Chinesischen Medizin. Sie vertreibt Kälte, wärmt die Mitte, reguliert Magen, Darm und Lunge und trocknet Schleim. Die Erkältungszeit kann kommen.

Rezept: Pastinaken-Senf-Suppe


Für 4 Personen

Zutaten

1 Zwiebel
700 g Pastinaken
2 l Rapsöl, nativ
1 l Koriander, gemahlen
½ Tl Kreuzkümmel, gemahlen
½ Tl Kurkuma
1 l Wasser
1 El Zitronensaft, frisch gepresst
Pfeffer, Salz
150 ml Sahne oder Sojacreme
2 Knoblauchzehen
1 Tl Senfkörner
1 l Rapsöl, nativ

Zubereitung

  • Zwiebel würfeln. Pastinaken gegebenenfalls schälen und in mundgerechte Würfel schneiden.
  • Rapsöl erhitzen und Zwiebel- und Pastinakenwürfel darin andünsten.
  • Gemahlene Gewürze zugeben und kurz mitschwitzen. Wasser zugeben, nach Geschmack salzen und pfeffern und bei geschlossenem Deckel etwa 20 Minuten köcheln lassen.
  • Suppe fein pürieren.Sahne oder Sojacreme zufügen, noch mal erhitzen und abschmecken.
  • Knoblauch in feine Streifen schneiden.
  • Zusammen mit den Senfkörnern in heißem Öl anrösten, bis die Körner springen.
  • Über die Suppe geben und sofort servieren.

Guten Appetit!

Rezept: Dörte Petersen, Isolde Hansel
Foto: nature.picture/pixelio.de