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Heilerde: Wohltuend für Magen, Darm und Haut

Erde ist eines der ältesten Heilmittel. Seit Jahrtausenden wird sie innerlich und äußerlich eingesetzt. Sie hilft bei übersäuertem Magen ebenso wie bei Durchfall und schützt unreine und fettige Haut vor Entzündungen. Richtig angewendet ist Heilerde ein günstiges und natürliches Mittel für die Darm- und Hautpflege.

Heilerde besteht aus naturreinem Löss. Die fein strukturierte Erde kann je nach Inhaltsstoffen braun, rot oder weiß sein. Sie wirkt wie ein Schwamm, der aus Tausenden winziger Partikel besteht. Die Lössteilchen können sowohl Flüssigkeit aufsaugen, als auch Substanzen außen an die Oberfläche anlagern. Je feiner die Erde gemahlen ist, desto größer wird dabei ihre Oberfläche und desto höher ist ihr Bindungsvermögen.

Für Magen und Darm

Die starke Saugfähigkeit ist besonders bei Durchfallerkrankungen hilfreich. Heilerde nimmt nicht nur Flüssigkeit, sondern vermutlich auch Krankheitserreger und Gifte auf. Bei Sodbrennen und säurebedingten Magenschmerzen bindet Heilerde die Magensäure. Auch Gallensäuren werden gebunden, weshalb die Einnahme von Heilerde dem Cholesterinspiegel zugute kommt. Vermutlich bindet sie noch andere Säuren, so dass ihr eine allgemein entsäuernde Wirkung zugeschrieben wird.

Bei akuten Magen-Darm-Infekten oder Sodbrennen können Sie bis zu 3-mal täglich 1-2 Teelöffel Heilerde in ½ Glas Wasser rühren und in kleinen Schlucken trinken. Bei akutem Durchfall nehmen Sie mehrere Teelöffel Heilerde im Verlauf weniger Stunden ein. Halten Sie möglichst zwei Stunden Abstand zu den Mahlzeiten und zur Einnahme von Medikamenten, damit keine erwünschten Substanzen von den Partikeln gebunden werden.

Für die Haut

Äußerlich hat sich Heilerde vor allem bei unreiner Haut und Akne bewährt. Bei regelmäßiger Anwendung haben Pickel, Pusteln oder Mitesser weniger Chancen, ihr Unwesen zu treiben.

Tragen Sie dafür 2-3mal pro Woche eine Gesichtsmaske auf oder behandeln Sie punktuell störende Pickel. Verrühren Sie dazu 5-7 Teelöffel Heilerde mit wenig Wasser zu einem sämigen Brei und tragen diesen auf Stirn, Wangen, Nase und Kinn auf, dabei Augen und Lippen aussparen. Wenn die Maske gut getrocknet ist, können Sie sie nach etwa 15 Minuten mit lauwarmem Wasser wieder abspülen. Einige Tropfen Oliven-, Jojoba- oder Mandelöl sorgen dafür, dass die Haut nicht zu trocken wird.

Artikel: KD
Foto: Feichtinger