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Fasten macht zufriedener

Weniger gestresst, aktiver und zufriedener – so fühlten sich die meisten Teilnehmer eines Fastenprogramms, das im Rahmen einer Präventionsstudie durchgeführt wurde. Das bestätigt, dass Fasten nicht nur dem Körper, sondern auch dem Geist gut tut.

Für die Studie haben Wissenschaftler der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg 56 Probanden in zwei Gruppen geteilt: Eine Fasten- und eine Kontrollgruppe. Beide Gruppen absolvierten ein sechstägiges, arbeitsbegleitendes Gesundheitsprogramm mit täglicher Bewegung, Entspannung und Ernährungsschulung. Während die Fastenden in den sechs Tagen eine strenge Fastenverpflegung erhielten, bekam die Kontrollgruppe eine Mischkost.

Drei Monate nach Ende der Studie wurden die Teilnehmer zu ihrem Befinden befragt. Dabei gaben 64 Prozent der Faster an, sich in den letzten Monaten deutlich zufriedener und weniger gestresst zu fühlen als davor. Bei den Mischköstlern berichteten 10 Prozent weniger von einem ähnlichen Befinden. Gleichzeitig hat sich bei rund 68 Prozent der Fastenteilnehmer die körperliche Aktivität im Alltag wesentlich erhöht. Bei den Mischköstlern waren es nur 54 Prozent.

Diese Erkenntnisse decken sich mit den Beobachtungen anderer Studien. Grund dafür sei die bewusste Entlastung des Körpers durch die Nahrungspause, so die Wissenschaftler. Das Gesundheitstraining motiviert gleichzeitig, Veränderungen im Lebensstil vorzunehmen. Rund Dreiviertel der Teilnehmer gaben an, die Gesundheitsfastenwoche wiederholen zu wollen. Deutsche Fastenakademie

Foto: Rainer Sturm/pixelio.de