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Cold Brew Coffee – das Sommergetränk

Die perfekte Erfrischung für alle Kaffeeliebhaber im Sommer: selbstgemachter Eiskaffee. Jetzt gibt es eine neue Alternative – den Cold Brew Coffee. Doch das neue Trendgetränk ist aus ökologischer Sicht weniger zu empfehlen.

Cold Brew Coffee – kalt aufgebrühter Kaffee – findet sich hierzulande immer häufiger auf der Getränkekarte von In-Cafés oder fertig abgefüllt in kleinen Fläschchen. Mit dem alt bekannten Eiskaffee, bei dem man den Kaffee zunächst heiß aufbrüht und dann abkühlt, hat das neue Trendgetränk nichts zu tun. Um Cold Brew Coffee selbst herzustellen, bedarf es vor allem Geduld. 200-250 Gramm gemahlener Kaffee wird zunächst mit einem Liter kaltem Wasser übergossen. Die Mischung soll mindestens sechs Stunden ziehen, ehe sie gefiltert wird. Da die Zubereitung sehr stark ist, kann man sie noch mit Wasser verdünnen. Der Geschmack von Cold Brew Coffee ist etwas milder, da er weniger Säuren als heiß gebrühter Kaffee enthält. Aus ökologischer Sicht ist das neue Verfahren allerdings klar im Nachteil, da man etwa viermal so viel Kaffeepulver benötigt. Der Kaffeeanbau in den Erzeugerländern ist mit einem enormen Wasserverbrauch verbunden. Für eine herkömmliche Tasse Kaffee werden durchschnittlich 140 Liter virtuelles Wasser bei Anbau und Verarbeitung verbraucht – eine kostbare Ressource in den Anbauländern. Deshalb sollte man das neue In-Getränk nur maßvoll genießen oder besser bei herkömmlichem Eiskaffee bleiben.

BZfE/FH

Foto: qwalq/pixabay.com