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Kochen im Oktober: Radicchio

Es gibt zahlreich Blattsalate, die auch in der kalten Jahreszeit aus heimischer Ernte frisch auf den Markt kommen. Der bitter schmeckende Radicchio zählt dazu.

Radicchio bildet feste Köpfe, die einem kleinen Rotkohl ähneln. Die weinroten Blätter werden von weißen Blattrippen durchzogen und sind äußerst dekorativ. Er hat ab Oktober den ganzen Winter über Saison. Radicchio ist äußerst kalorienarm, liefert aber viel Kalium, Folsäure und Carotinoide. Außerdem enthält er eine nennenswerte Menge pflanzliches Eisen. Der bittere Geschmack beruht auf dem Bitterstoff Lactucopikrin. Er stimuliert die Sekretion der Verdauungssäfte und wirkt harntreibend.

Das Gemüse schmeckt als Rohkost lecker und behält so seine wertvollen Inhaltsstoffen. Der bittere Geschmack harmoniert besonders gut mit süßen Früchten wie Äpfeln, Mandarinen oder Orangen.

Foto: Hans/pixabay.com

Rezept: Radicchiosalat mit Kürbisstreifen

Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten
für 4 Portionen

Zutaten:

100gButternut
2ELKürbiskerne
150gRadicchio
1Apfel

Für das Dressing
2ELRapsöl, nativ
1ELKürbiskernöl
3ELBalsamicoessig
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  • Für das Dressing Rapsöl mit Kürbiskernöl, Essig, Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Butternutkürbis schälen und mit dem Gemüsehobel oder dem Sparschäler in dünne Streifen schneiden. Kürbisstreifen mit dem Dressing vermengen und einige Minuten durchziehen lassen.
  • Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten.
  • Radicchio waschen und in breite Streifen schneiden.
  • Apfel vierteln, entkernen und quer in Spalten schneiden.
  • Radicchio und Äpfel zu dem Kürbis geben. Locker miteinander vermengen und mit gerösteten Kürbiskernen garniert servieren.

Tipp: Der längliche Butternutkürbis ist relativ weich und lässt sich daher gut roh verarbeiten. Die feste Schale sollten Sie entfernen.

Rezept: Kathi Dittrich