Lange Zeit vom Speiseplan verschwunden, sind Steckrüben kulinarisch wieder angesagt. Das schmackhafte Wintergemüse ist von September bis in das Frühjahr hinein erhältlich.
Die Steckrübe hat trotz ihres Namens wenig mit der Roten Rübe oder der Mohrrübe gemein. Botanisch gehört sie zur Familie der Kohlgewächse. Die ovalen bis runden Wurzelknollen können bis zu 1,5 Kilogramm auf die Waage bringen. Unter der gelben bis rot-braunen Schale verbirgt sich ein festes, weiß oder gelb gefärbtes Fruchtfleisch. Für den menschlichen Verzehr werden vorwiegend die gelbfleischigen Sorten angebaut, diese schmecken intensiver. Steckrüben sind ertragreich und werden bei uns größtenteils aus heimischer Erzeugung angeboten.
Die Wurzelknolle enthält reichlich Vitamin B6, B2, B1, Nicotinsäure, Vitamin C, Beta-Carotin und Kalium. Auch ihr Gehalt an Senfölglykosiden, denen krebsabwehrende und antibiotische Eigenschaften zugeschrieben werden, kann sich sehen lassen. Ansonsten bestehen Steckrüben zu 84 Prozent aus Wasser, enthalten etwa drei Prozent Zucker und haben daher nur wenig Kalorien. Die Knollen schmecken leicht süßlich, etwas kohlig und sind in roher Form leicht scharf. Gekocht oder gedünstet kommt die Rübe in Suppen, deftigen Eintöpfen, Aufläufen und Bratlingen gut zur Geltung. Das feste Fruchtfleisch lässt sich geraspelt lecker mit saftigem Obst und Gemüse zu einem knackigen Salat kombinieren. Besonders gut dazu passt ein fruchtiges Dressing mit Orangen-, Apfel- oder Zitronensaft.
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Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten
für 4 Portionen
500 | g | Streckrüben |
1 | Tl | Curry |
1 | Orange |
2-3 | El | Zitronensaft, frisch gepresst |
3 | El | Rapsöl |
1 | El | Sojasoße |
1 | Tl | Honig |
1 | Msp. | Ingwer, frisch gerieben |
Salz, Pfeffer | ||
2 | El | Kokosspäne, geröstet |
Tipp: Wer mag, kann die Steckrüben auch roh verarbeiten. Dann reichen 350 Gramm aus und das Fruchtfleisch sollte fein gerieben werden.
Rezept: UGB