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Mehr Beweglichkeit durch Faszien-Training

Faszien durchziehen den ganzen Körper wie ein riesiges Netz. Sie verbinden Muskeln und Gelenke miteinander, übernehmen Stützfunktion und halten den Körper beweglich. Wer seine Faszien regelmäßig trainiert, sorgt dafür, dass sie elastisch und mobil bleiben.

Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit trainieren wir mit viel Aufwand. Die Bedeutung der Faszien ist uns dabei häufig gar nicht bewusst. Dabei spielen die kollagenhaltigen Fasern eine große Rolle für die Beweglichkeit und Elastizität der Muskeln.

Die Faserbündel sind ein wichtiger Teil des Bewegungsapparates und essenziell für das muskuläre Zusammenspiel. Sie kommen als straffe, lockere oder elastische Strukturen vor und umhüllen als bindegewebige Netze alle Muskeln. Enthaltenes Kollagen macht die Fasern strapazierfähig und sorgt dafür, dass sie auch starker mechanischer Belastung standhalten. Auch für die Schmerzwahrnehmung sind sie wichtig, denn in den Faszien stecken mehr Schmerzrezeptoren als im Muskelgewebe.

Empfinden wir ein steifes, unbewegliches und schmerzhaftes Gefühl in unserem Körper, können die Faszien dafür verantwortlich sein. Kleine Verletzungen – wie Muskelkater – führen dazu, dass die Faszien verkleben. Diese Verklebung kann weitere Störungen und Schmerzen auslösen. Ein Faszien-Training in der betroffenen Region kann Linderung verschaffen. Mit einer harten Schaumstoffrolle (Blackroll) oder alternativ mit einem Tennisball lassen sich die verklebten Faszien wieder lockern. Ein gezieltes Faszien-Training hat noch weitere Vorteile zu bieten: von Beweglichkeitssteigerung, mehr Elastizität und dynamischer Bewegungskraft bis hin zu einer geringeren Anfälligkeit für Verletzungen. Im Internet gibt es mittlerweile zahlreiche Anregungen für das Faszien-Training zuhause.

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