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Urban Gardening: Parks werden Gärten

Immer häufiger sieht man frisch angelegte Beete in den Städten. Wo sonst Blumen sprießen, findet man nun Möhren, Erdbeeren oder andere Gemüsesorten. Auch auf Balkonen wachsen in Kübeln und Kästen längst Salate, Tomaten und vieles mehr. Urban Gardening ist auf dem Vormarsch.

Schon in den 1970er Jahren entstanden in amerikanischen Großstädten in Parks und auf freien Grünflächen die ersten Gemeinschaftsgärten. In Deutschland hat der Trend seit gut zehn Jahren Fuß gefasst. Immer mehr Stadtbewohner pflanzen Grünes auf Verkehrsinseln, halten Bienen auf Hausdächern, säen und ernten Gemüse auf städtischem Brachland – aus Blumenkübeln, Pflanzkisten oder alten Badewannen. Auf diese Weise werden Parkplätze und Dächer von Hochhäusern in grüne Gartenoasen verwandelt. Zum Trend gehören auch Gemeinschaftsgärten, bewirtschaftete Schrebergärten oder die solidarische Landwirtschaft.

Das Bodenbereiten, Saatgut in die Erde bringen und Pflanzen versorgen bringt Menschen zusammen und führt zu einer besonderen Wertschätzung von Lebensmitteln. Sie lässt sich auch an die begeistert mithelfenden Kinder weitergeben. So setzt das gemeinsame Gärtnern einen Kontrapunkt gegen Lebensmittelverschwendung.

Foto: khunaspix/123rf.com