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Breathwalk: Atmen im Rhythmus des Gehens

Breathwalking, ist eine sanfte Methode, die Gehen mit rhythmischer Atmung, Meditationsübungen und Übungen aus dem Yoga verbindet.

In der Regel braucht es für einen Breathwalk etwa eine Stunde Zeit. Die richtige Technik ist einfach zu erlernen.

Den Körper aufwecken

Ein Breathwalk beginnt zunächst damit den Körper vorzubereiten und aufzuwärmen. Dazu atmen Sie ungefähr drei Minuten lang tief ein und aus. An das Atmen schließen Sie verschiedene Standübungen an, die Sie jeweils für 1-3 Minuten durchführen. Strecken Sie beispielsweise die Arme, mit den Handflächen nach oben zeigend, zu beiden Seiten aus. Anschließend strecken Sie die Arme über den Kopf und führen Sie die Handflächen zusammen. Nun lehnen Sie sich mit ausgestreckten Armen jeweils zu beiden Seiten, um die Hände danach auf der Brust übereinander zu legen. Der Kopf dreht sich beim Einatmen nach links und beim Ausatmen nach rechts. Stimmen Sie Bewegung und Atmung aufeinander ab.
Nach dem Aufwärmen können Sie Ihren Spaziergang starten. Finden Sie dabei ihr eigenes Tempo und spüren Sie ganz bewusst in den gesamten Körper. Finden Sie eine gerade Haltung und lassen Sie Ihren Gang immer geschmeidiger werden.

Atem und Bewegung im Rhythmus

Nun beginnen Sie damit ein Atemmuster in Ihren Gang einzubauen. Atmen Sie dafür in vier Teilen ein und in vier Teilen aus. Der Daumen berührt dabei nacheinander Zeigefinger, Mittelfinger, Ringfinger und den kleinen Finger. Passen Sie Ihre Schritte an Atemrhythmus und Fingerspiel an. Versuchen Sie im Wechsel mit Ihrem Atemmuster wieder normal zu gehen. Erhöhen Sie dabei die Dauer in der Sie mit Atemmuster gehen. Richten Sie Ihren Blick in die Ferne.

Dehnen im Anschluss an Bewegung

Nach etwa 45 Minuten verringern Sie langsam das Tempo, kommen zum Stehen und nehmen sich Zeit für eine Dehnung. Strecken Sie dafür die Arme über die Seiten nach oben und senken Sie wieder ab. Heben Sie die Schultern, halten Sie kurz inne und lassen Sie sie wieder zurücksinken. Führen Sie die Arme über vorn nach oben und hinten zurück. Wiederholen Sie diese Übung. Die Arme sind in Gebetshaltung, jeweils ein Arm mit aufgestellter Handfläche geht nach außen, der Blick folgt. Auch diese Bewegung können Sie mehrmals wiederholen. Nun greifen die Hände ineinander und gehen gestreckt nach oben. Mit geradem Rücken beugen Sie sich nach, richten sich auf und beugen sich abwechselnd nach unten vor das rechte Bein und schließlich vor das linke Bein. Mehrmals wiederholen.

Meditation verleiht Tiefe

Mit einer Meditation runden Sie den Breathwalk ab. Nehmen Sie dafür Ihren Atmen bewusst wahr, verinnerlichen Sie alle Wahrnehmungen, lassen Sie los, was Sie beschäftigt und finden Sie eine innere Ruhe. Beenden Sie die Meditation mit einer tiefen Einatmung.
Regelmäßige Walks helfen dabei unseren Alltag zu entschleunigen und wieder zu einem neuen Fokus gelangen zu können.

Foto: pexels/pixabay.com