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Kochen im Dezember: Rote Bete

Im Winter ist das nährstoffreiche Gemüse aus heimischer Ernte frisch verfügbar und lässt sich mit ihrem einzigartig erdigen Geschmack in der Küche kreativ verwenden.

Die Rote Bete, auch Rote Rübe genannt, gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse und ist mit der Zuckerrübe und Mangold verwandt. Ursprünglich stammt sie vermutlich aus dem Mittelmeerraum. Die Rübe wächst in runder bis birnenförmiger Gestalt knapp unter der Erde heran und verbirgt unter der dünnen Schale ihr tief rot gefärbtes Fleisch. Neben der bekannten roten Bete gibt es auch weiße bis hellgelbe Sorten, die heute wieder an Beliebtheit gewinnen. Die Hauptsaison beginnt im September und endet etwa im November. Lagern lassen sich die roten Rüben bis in den April hinein.

Rote Bete enthält reichlich B-Vitamine und Folsäure sowie die Mineralstoffe Kalium, Magnesium und Eisen. Folsäure und Eisen spielen eine wichtige Rolle bei der Blutbildung. Für die leuchtend rote Farbe ist der sekundäre Pflanzenstoff Betanin verantwortlich, der entzündungshemmende Eigenschaften zeigt. Die Inhaltsstoffe der roten Knolle sollen außerdem Herz und Blutgefäße schützen, indem sie zum Beispiel den Blutdruck senken können. Wer Nierenprobleme hat, sollte jedoch vorsichtig sein. Vor allem ungekocht enthält rote Bete viel Oxalsäure. Sie kann im Körper mit Calcium Kristalle bilden, die sich in der Niere ablagern können.

Im Handel findet man Rote Bete häufig im Glas oder vorgekocht und eingeschweißt. Der typische erdige, leicht süßliche Geschmack ist bei der frischen Knolle allerdings intensiver. Es gibt viele Möglichkeiten, die Knolle in den Speiseplan einzubauen: Zum Beispiel roh als Salat mit Äpfeln und Zwiebeln, im Risotto oder als Knuspergemüse aus dem Ofen. Auch als Saft, Brotaufstrich oder Carpacchio schmeckt sie. Für letzteres wird die Rübe geschält, hauchdünn geschnitten, mit Öl, Salz und Pfeffer gewürzt und zum Beispiel mit Walnüssen und Ziegenkäse ergänzt. Bei der Zubereitung beachten: Die rote Farbe kann stark abfärben und hartnäckige Flecken hinterlassen. Die Blätter müssen nicht auf dem Kompost landen. Sie lassen sich ähnlich wie Mangold zubereiten und enthalten zudem noch mehr Vitamine und Mineralstoffe als die Knolle.

Foto: congerdesign/pixabay.com

Quinoasalat mit Rote Bete und Kürbis

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten
für 4 Portionen

Zutaten

100groter Quinoa
250gWasser
1Zwiebel
1Knoblauchzehe
200gHokkaidokürnos
4frische Salbeiblätter
3ELRapsöl, nativ
1gekochte rote Bete, ca. 100 g
3Elheller Balsamicoessig
1Tl Meersalz, Pfeffer

Zubereitung

  • Quinoa mit Wasser aufkochen und bei geschlossenem Deckel 15-20 Minuten gar köcheln. Anschließend salzen und abkühlen lassen.

  • Zwiebel schälen und in Achtel schneiden. Knoblauchzehe fein hacken und Kürbisfruchtfleisch in kleine Würfel schneiden.

  • Salbeiblätter in Streifen schneiden. Rapsöl in einer großen Pfanne erhitzen und den Salbei darin leicht anbraten.

  • Blätter herausnehmen und Zwiebel, Knoblauch und Kürbiswürfel in dem Öl gar dünsten. Mit Salz, Paprikapulver und Pfeffer würzen. Mit Balsamicoessig ablöschen.

  • Kürbisgemüse aus der Pfanne nehmen und unter den gegarten Quinoa heben. Etwas durchziehen lassen.

  • Rote Bete in kleine Würfel schneiden, kurz in dem restlichen Sud aus der Pfanne schwenken und ebenfalls unter den Salat mischen.

  • Salat nochmals mit Salz, Pfeffer und Essig abschmecken und mit Salbeiblättern bestreut servieren.

Tipp

Statt der Salbeiblätter können Sie auch frisch gehackte Blattpetersilie unter den fertigen Salat heben.