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Pralinen selber machen: Köstliches unter dem Weihnachtsbaum

Trüffel, Nougat oder Krokant, mit Nüssen, Früchten, Marzipan oder Alkohol – die Pralinenvielfalt ist grenzenlos. Nicht zuletzt deswegen gehört sie in der Konditorei und Pâtisserie zu den Königsdisziplinen.

Mit einem guten Rezept, etwas Geduld und dem richtigen Arbeitsmaterial sind aber auch in der heimischen Küche tolle Ergebnisse möglich. Wer seine Pralinen selbst macht, kann beste Zutaten verarbeiten, den Süßgehalt individuell dosieren und auf Zusatzstoffe verzichten. Pralinenformen, Spritzbeutel oder Papierförmchen für die fertigen Produkte erleichtern dabei die Arbeit.

Für Anfänger sind Überzugspralinen ein guter Einstieg. Recht einfach ist es beispielsweise, ganze Nüsse, Mandeln oder Marzipan mit Kuvertüre zu überziehen. Marzipan können Sie aus gemahlenen Mandeln, Agavendicksaft und feinem Vollrohrzucker gut selbst herstellen und mit Gewürzen, Trockenfrüchten oder Likör veredeln. Als Verzierung sehen Kokosflocken, Mandelsplitter, Nüsse oder klein geschnittene Trockenfrüchte schön aus. Sie können direkt auf die noch warme Kuvertüre gestreut werden. Für vegane Schoko-Pralinen müssen Sie nicht zu spezieller veganer Kuvertüre greifen, normale Zartbitterkuvertüre ist meistens auch frei von tierischen Bestandteilen.

Erdnuss-Schoko-Crunch
250gErdnussmus, Crunchy
20gdunkles Kakaopulver
40gAmaranth, gepufft
80g Agavendicksaft
1Msp.Vanille, gemahlen
100gZartbitter-Kuvertüre, vegan

Erdnussmus mit Kakaopulver, Amaranth, Agavendicksaft und Vanille gut vermengen. Zu runden Kugeln formen, ca. 15 Minuten kühl stellen. Danach Kuvertüre im Wasserbad temperieren und die Kugeln darin tunken. Mit einigen gepufften Amaranthkörnern verzieren.

Weitere gängige Varianten sind Hohlkörperpralinen und Schichtpralinen. Für erstere werden feste Schokoladenhüllen mit einer flüssigen oder cremigen Masse gefüllt. Am einfachsten gelingt dies mit vorgefertigten Hohlkörpern. Sie lassen sich aber auch mit speziellen Pralinenformen aus Metall-, Silikon- oder Kunststoff selbst herstellen. Bei der Herstellung von Schichtpralinen besteht die Kunst darin, verschiedenfarbige Massen so aufeinander zu schichten, dass sie sich perfekt ergänzen.

Kühl und trocken gelagert sind selbstgemachte Pralinen mehrere Wochen haltbar. Alkohol kann die Haltbarkeit verlängern, Fruchtfüllungen verkürzen sie. In Tütchen oder Dosen verpackt sind die edlen Happen eine schöne Idee für ein persönliches Weihnachtsgeschenk.

Foto: FomaA/Stock.Adobe.com