Licht und Gesundheit

Schon seit Beginn des Altertums weiß man um die gesunderhaltende und heilende Wirkung von Licht. Heutzutage können die positiven Effekte mithilfe der Wissenschaft erklärt werden.

Das Sonnenlicht als Strahlung setzt sich aus einem ultravioletten, einem sichtbaren und einem infraroten Bereich zusammen. Alle Anteile wirken auf verschiedene Weise auf die Gesundheit. Der UV-Anteil beispielsweise ist wichtig für die Vitamin-D-Synthese in der Haut und für Abwehrreaktionen des Immunsystems. Der visuelle Bereich ist für das Sehen, das Hormongleichgewicht sowie chronobiologische Vorgänge im Körper von Bedeutung. Der infrarote Anteil indes ist wesentlich an der Verbesserung von Heilungsvorgängen beteiligt.

Vor der Einführung einer flächendeckenden elektrischen Beleuchtung wurde der Tag-Nacht-Rhythmus des Menschen vor allem durch die Sonne gesteuert. Heutzutage hingegen sind wir viel künstlichem Licht bei Nacht und wenig natürlichem Licht am Tag ausgesetzt. Dieses Ungleichgewicht kann bei dauerhaftem Aufenthalt in Kunstlicht und einer genetischen Veranlagung zu körperlichen oder psychischen Erkrankungen führen. Für einen gesunden Körper und Geist heißt es also: Ein Aufenthalt in der Sonne tut nicht nur gut, sondern ist auch wichtig für die Gesundheit und unsere innere Uhr.

Foto: Free-Photos/Pixabay.com